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Ein Bild weiter.

Seit Beginn seiner künstlerischen Tätigkeit erkundet Dieter Schnabl die Grenzen der Wahrnehmung – und deren Abbildung. Die Darstellung der realen Welt ist zweitrangig, von Anfang an sieht er seine Aufgabe in der Erforschung neuer Methoden zur Bilderzeugung. Bewegung, Tempo, Mikro und Makro – das sind nur einige der Arbeitsweisen, mit denen Schnabl das Bild hinter dem Bild sichtbar macht.

Zeichnen mit Licht.

In der Tradition der konkreten Fotografie besinnt sich Schnabl in seiner Serie „angleichungen“ auf klassische künstlerische Themen wie Schraffur, Wiederholung und Serie, Licht und Schatten.

Die Kamera ist bewegt, wie ein Pinsel streicht sie über die Realität. Mit einem Unterschied: der Pinsel gibt, die Kamera nimmt. Das Motiv ist immer identisch; verschiedene Verschlusszeiten und Lichtverhältnisse bewirken ein weit gefächertes Ergebnis. Die Nachbearbeitung beschränkt sich auf geringfügige Änderungen, wie sie in den Fotolaboren von Beginn seit mehr als 150 Jahren durchgeführt werden: Farbsättigung (Schwarz-Weiß-Film), Kontrast und Helligkeit.

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